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Mit VIRTUS entwickelte und realisierte die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln seit 1997 eines der ersten breit angelegten eLearning-Projekte in Deutschland. Ziel war die gewinnbringende Nutzung der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien für Studium, Lehre und Weiterbildung. Mit rund 10.000 Studenten ist die Kölner WiSo-Fakultät die größte Fakultät ihrer Art in Deutschland. Am Projekt beteiligten sich zwei Drittel der Professorinnen und Professoren an der Fakultät. Gemeinsam mit dem Projekt WinFo-Line war VIRTUS Teil der Initiative Bildungswege in der InformationsGesellschaft und wurde gefördert von der Bertelsmann Stiftung, der Heinz Nixdorf Stiftung und dem Ministerium für Schule, Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung Nordrhein Westfalen. Weitere Fördermittel für die Produktion multimedialer Lerneinheiten und den Aufbau des Informationssystems UNIAS erhielt das Projekt vom Universitätsverbund Multimedia NRW. Das Projekt wurde im April 1997 begonnen. Die Förderung endete 2001. Nicht die Automatisierung des Lernens sondern das Entwickeln von Bausteinen für ein neues Lernen an der Präsenzuniversität stand im Mittelpunkt von VIRTUS. Durch den Einsatz neuer Medien wurde eine verbesserte Lernsituation geschaffen, deren Möglichkeiten Studierende zeit- und ortsunabhängig wahrnehmen konnten. Damit gewann die Massenuniversität Freiräume für eine direkte und persönliche Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden. Zugleich entwickelte VIRTUS Anwendungen, die den Einsatz neuer Medien im universitären Einsatz entscheidend vereinfachen. Dabei konnte die Akzeptanz der Anwendungen bei Studenten, Dozenten und Mitarbeitern durch eine enge Zusammenarbeit von Entwicklern, Benutzern und Evaluatoren gesichert werden.
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